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Aktuelles / Mitteilung der Unabhängigen Bürger Vogt e.V.

von den UBs

Neuer UB Antrag für den Gemeinderat

Die UB sieht die Entwicklung unserer Bauflächen mit Sorge. Im Wohnungsbau haben wir momentan nach unserer Schätzung noch für etwa 5 Jahre ausreichende Flächen. Danach dürften alle Wohnbauflächen von der Gemeinde verkauft und zum Teil auch bebaut sein.

Für Gewerbetreibende sehen wir die Dringlichkeit unbedingt Flächen auszuweisen. Nachdem wir momentan keinen Quadratmeter Fläche zur Verfügung haben müssen wir uns unbedingt diesem Thema annehmen. Es ist zu bedenken, dass es einen erheblichen Vorlauf benötigt bis die Flächen auf dem Markt angeboten werden. Wir stellen den Antrag für eine der nächsten 2 Sitzungen: Der Gemeinderat befasst sich mit dem Thema Grundstücksentwicklung in der Gemeinde Vogt. Ziel soll es sein, dass die Gemeinde möglichst bald Grundstücke zur Bebauung anbieten kann. Besteht ein Bedarf für den sozialen Wohnungsbau und wo kann dies eventuell verwirklicht werden? Für unsere Gewerbetreibenden und Handwerker müssen schnellt möglichst entsprechend Grundstücke zur Verfügung stehen. Was ist mit dem Interkommunalen Gewerbegebiet? In diesem Zusammenhang ist zu prüfen, wo eine Fläche für die Feuerwehr angeboten werden kann.

 

Presse

Leserbrief zum Thema Kiesabbau bei Grund bleibt im Plan

Leserbrief zum Thema Kiesabbau bei Grund bleibt im Plan, SZ 26.01.21,

Es ist schon erstaunlich: 1200 Einsprüche reichen aus, um ein geplantes Gewerbegebiet für die Gemeinde Vogt aus dem Regionalplan ohne weitere Diskussion und Begründung zu streichen.

  • Ein Gewerbegebiet, dass für die weitere Entwicklung der Gemeinde Vogt wäre.

Aber über 5000 Einsprüche gegen ein neu geplantes Kiesabbaugebiet im Altdorfer Wald, ebenfalls auf der Gemarkung Vogt, reichen trotz zahlreicher einschlägiger Gutachten nicht aus, um dies aus dem Regionalplan zu streichen.

  • Ein Kiesabbaugebiet, dass nur Kies von mittlerer bis schlechter Qualität (laut Gutachten Schad) liefert.
  • Ein Kiesabbaugebiet, dass die Grundwasserversorgung in Zeiten von Klimaerwärmung und kommender Wasserknappheit in den nächsten Jahrzehnten gefährdet.
  • Ein Kiesabbaugebiet, dessen Menge an Kies eigentlich niemand in der Region braucht, da genügend Kies in den bisherigen Abbaustellen vorhanden ist, wenn man diesen nicht aus Profitgier in die Nachbarländer exportiert. Diese Nachbarländer haben längst begriffen, dass man ihre Umwelt nicht unnötig zerstören kann und daher auf Kiesabbau eine hohe Umweltabgabe fordern.
  • Ein Kiesabbaugebiet, dessen einzige Aufgabe ist, dem Kiesunternehmer eine fraglich und zeitlich befristet genehmigte Asphaltmischanlage weiter mit Kies zu versorgen frei nach dem Motto: Kies bringt Kies (Originalzitat des Kiesunternehmers!).
  • Ein Kiesabbaugebiet, dass aber trotzdem von der CDU-Fraktion im Kreistag weiter befürwortet wird.

Daher sollten alle Bürger im Schussental, die mehr oder minder auch in Zukunft von der Trinkwasserversorgung des Waldburger Rückens abhängig sind, dagegen vorgehen und nochmals von ihrem Einspruchsrecht Gebrauch machen. Denn hier wird auf dem Gebiet der Gemeinde Vogt vom Regionalverband mit zweierlei Maß gemessen zum Schaden aller Bürger im Schussental!

Dr. Frank Kirchner

 
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aktuelles/start.txt · Zuletzt geändert: 2022/11/21 22:02 von astein