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Aktuelles / Mitteilung der Unabhängigen Bürger Vogt e.V.

von den UBs

Leserbrief zum Thema Kiesabbau bei Grund bleibt im Plan

Leserbrief zum Thema Kiesabbau bei Grund bleibt im Plan, SZ 26.01.21,

Es ist schon erstaunlich: 1200 Einsprüche reichen aus, um ein geplantes Gewerbegebiet für die Gemeinde Vogt aus dem Regionalplan ohne weitere Diskussion und Begründung zu streichen.

  • Ein Gewerbegebiet, dass für die weitere Entwicklung der Gemeinde Vogt wäre.

Aber über 5000 Einsprüche gegen ein neu geplantes Kiesabbaugebiet im Altdorfer Wald, ebenfalls auf der Gemarkung Vogt, reichen trotz zahlreicher einschlägiger Gutachten nicht aus, um dies aus dem Regionalplan zu streichen.

  • Ein Kiesabbaugebiet, dass nur Kies von mittlerer bis schlechter Qualität (laut Gutachten Schad) liefert.
  • Ein Kiesabbaugebiet, dass die Grundwasserversorgung in Zeiten von Klimaerwärmung und kommender Wasserknappheit in den nächsten Jahrzehnten gefährdet.
  • Ein Kiesabbaugebiet, dessen Menge an Kies eigentlich niemand in der Region braucht, da genügend Kies in den bisherigen Abbaustellen vorhanden ist, wenn man diesen nicht aus Profitgier in die Nachbarländer exportiert. Diese Nachbarländer haben längst begriffen, dass man ihre Umwelt nicht unnötig zerstören kann und daher auf Kiesabbau eine hohe Umweltabgabe fordern.
  • Ein Kiesabbaugebiet, dessen einzige Aufgabe ist, dem Kiesunternehmer eine fraglich und zeitlich befristet genehmigte Asphaltmischanlage weiter mit Kies zu versorgen frei nach dem Motto: Kies bringt Kies (Originalzitat des Kiesunternehmers!).
  • Ein Kiesabbaugebiet, dass aber trotzdem von der CDU-Fraktion im Kreistag weiter befürwortet wird.

Daher sollten alle Bürger im Schussental, die mehr oder minder auch in Zukunft von der Trinkwasserversorgung des Waldburger Rückens abhängig sind, dagegen vorgehen und nochmals von ihrem Einspruchsrecht Gebrauch machen. Denn hier wird auf dem Gebiet der Gemeinde Vogt vom Regionalverband mit zweierlei Maß gemessen zum Schaden aller Bürger im Schussental!

Dr. Frank Kirchner

 
 

Presse

40 Jahre Gemeinderat Peter Geiger


Sie laufen uns nicht zu, die Leute

Peter Geiger hat sich von klein auf in Vogt engagiert. Zunächst als Gruppenleiter der Landjugend, später wurde er Landesvorsitzender. Mit seinen Mitstreitern bildete er eine Liste für die Gemeinderatswahl — und wurde 1980 gewählt. „Damals wehte noch ein anderer Wind im Gemeinderat„, erinnert sich Geiger. „Unsere Gruppierung war ganz jung und mit unseren Ideen sind

wir bei den Alteingesessenen oft gegen die Wand gefahren.“ Doch Geiger konnte sich durchsetzen. Der Kampf, den der Gemeinderat seit Geigers erster Periode führt: Die Einwohnerzahl erhöhen.

Man habe in den letzten Jahrzehnten mit viel Arbeit eine gute Infrastruktur aufbauen können. Für Lebensmittelund ärztliche Versorgung ist gesorgt, die Kinderbetreuung ist gut, Sport wurde - etwa durch die Errichtung einer Dreifeldturnhalle — immer gefördert.

Auch Neubaugebiete habe man einige ausgewiesen. Doch die Einwohnerzahl wollte über Jahre nicht steigen. „Mittlerweile konnten wir die Einwohnerzahl von 4.500 auf 4.650 erhöhen„, freut sich Geiger. „Aber um mehr Mittel für die weitere Verbesserung der Infrastruktur zu bekommen, müsste die Zahl weiter steigen.“ Auch der Klimaschutz ist ein Anliegen: Verschiedene Straßen und gemeindeeigene Gebäude werden etwa mit LED-Beleuchtung ausgestattet.


Quelle: die:gemeinde, Gemeindetag Baden-Württemberg, Ausgabe September 2020, Seite 56

 
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aktuelles/start.txt · Zuletzt geändert: 2017/11/26 08:59 von marc